Paper "Max Bense; Zur Programmierung des Schönen"

Seminararbeit WS 09/10; 
Laura Amann

Betreut von Oliver Schürer, Georg Vrachliotis

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Paper

Zur Programmierung des Schönen.

Max Bense, ein Pädagoge der Philosophie, Ästhetik und Technik vereint.

Max Bense war zeitlebens bestrebt Kunst und Technik mittels einer objektiven Ästhetik in Einklang zu bringen. Grundlage für diese Unternehmung bildete stets die Mathematik. Benses Forderungen nach Freiheit in Lehre und Forschung, Ungehorsam des Denkens, Unabhängikeit der Wissenschaften von irgendwelchen Ideologien und vor allem von staatlicher und kirchlicher Bevormundung sowie die Notwendigkeit des Atheismus, wurden als äußerst radikal empfunden. Für die einen war er ein notorischer Jugendverführer und für die anderen Vorbild und Inspiration. Dieser Text setzt sich einerseits mit Benses Werdegang auseinander, es soll beleuchtet werden wie Bense zu jenen Ansichten kam, die sein philosophisches Denken und seine geistige Arbeit ausmachten. Es soll die Frage geklärt werden inwiefern Benses Theorien mit der Designausbildung in Ulm einhergehen. Weiters sollen ebenjene Aspekte in seinen eigenen Arbeiten beleuchtet werden um schließlich seine Tätigkeit an der „hfg ulm“ zu verstehen. Hauptaugenmerk soll auf den Lehrer Bense liegen. Weswegen engagierte sich Bense an dieser Hochschule? Korrespondierten die Ziele der hfg mit den Ideen Benses? Inwiefern profitierten beide „Institutionen“ voneinander und weshalb endete die Zusammenarbeit?