ATT Architekturtheorietage in Wien, 1. - 3. November 2018

 

Die Wichtigkeit des Faches, Organisation zur Förderung dieser Wichtigkeit

 

3. Vernetzungstreffen der deutschsprachigen Lehrstühle für Architekturtheorie
1. bis 3. November 2018 an der Technischen Universität Wien 


Im Anschluß an die erfolgreichen ArchitekturTheorieTage in Graz und Hannover
wollen wir bei diesem Treffen die Wichtigkeit des Faches, und die Organisation zur Förderung dieser Wichtigkeit zum Thema zu machen: Wie können wir uns gegenseitig, sowie zusammen hinsichtlich dritter Adressaten, darin bestärken und unterstützen die Wichtigkeit unseres Faches besser zu kommunizieren? Im Ausgang der Hannover Tagung haben wir schon gemeinsam ein erstes Mal gebrainstormt. Diese Ideen haben wir aufgegriffen und versucht zu präzisieren.

 

Wir schlagen für dieses nächste Treffen vor, ein experimentelles Format auszuprobieren das uns je einzeln wie auch gemeinsam Argumente zur Hand gibt, um unser Fach in der Wahrnehmung von Studierenden, KollegInnen, Forschungsförderung zu stärken. 


Dieses Format schlägt ein Rollenspiel vor: wir möchten Euch alle einladen, unser nächstes Treffen in Wien Anfang November 2018 in der philosophischen Symposion/Gastmahl-Tradition zu begreifen, bei dem wir uns, mit unseren je unterschiedlichen Interessen und Anliegen, alle als „Freunde der Architektur“ treffen und das was uns begeistert/was wir wichtig finden, als Beiträge in der Form von 15-minütigen rhetorischen Reden (Oratorien) mitbringen. Damit würden wir nicht nur von der Wichtigkeit der Architektur sprechen, sondern auch jene der Architekturtheorie demonstrieren (da wir der Architektur gegenüber nicht sprachlos sind sondern von ihr auf unterschiedlichste Weise präzise, informativ, kritisch und mit einem Anliegen, bewahrend wie modernisierend, zu reden wissen).


Das Ziel dieses experimentellen Formats ist es, dass wir alle mit einem Bündel von starken und durchdachten Artikulationen von für die Architektur allgemein relevanten Themen, von herausfordernden und präzisierenden Formulierungen, von gewichtigen und auch tendenziösen Argumenten nach Hause gehen – mit besserem Verständnis des gemeinsamen Kräftefeldes in dem wir unser Fach vertreten.